Schon wieder Update Fehler, wieder xsane?

Hallo,

ich bin die letzte Woche noch nicht dazu gekommen einen Ersatz für xsane zu finden, und heute kam’s wieder zu Fehlern beim Update.

Am Ende gab’s viel Text den ich abgespeichert habe. Nur, wie füge ich bei dieser seltsamen Forensoftware eine Textdatei ein ?

Ich kann’s in einem „Beitrag“ einfügen, aber es ist viel ?

Update Fehler.txt (16,9 KB)

Dazu sage ich nix mehr, wird mir mittlerweile echt zu blöd!

Hallo Turoy,
habe mir das nur oberflächlich angeschaut, aber warum habe ich den Eindruck, dass Du alles installierst, was bei 3 noch nicht auf den Bäumen ist?

- das Entfernen von libjpeg-turbo verletzt Abhängigkeit 'libjpeg.so=8-64' benötigt von electron37

electron = eine Anwendung, mit der man mit JavaScript, HTML und CSS plattformübergreifende Anwendungen programmiert
machst Du sowas? Wenn nicht, dann kann electron37 erstmal komplett deinstalliert werden. Wahrscheinlich nur ein erster Schritt, aber das verkürzt die Fehlerliste, die Du in https://paste.manjaro-forum.de/ hochladen kannst schon mal.

viele Grüsse gosia

OK, vielen Dank, ich werde das mal deinstallieren, keine Ahnung wo das her kommt ?

SO viel habe ich nicht installiert, aber Manjaro installiert ja oft Zeugs dazu, wenn man was installiert. Hier mal die Liste aller meiner Programme :
Krusader, XSane, gimp (gehört das inzwischen nicht sogar offiziell zu Manjaro ?), Laufwerke & Systemüberwachung (gnome), JDownloader, Balena-Etcher, handbrake, FSlint, Signal (erst seit kurzem) und Brasero. Das dürfte alles sein, wenn ich mich recht erinnere.

Ist jetzt nich SO viel, oder doch ?

Update / Ergänzung :
Pamac behauptet daß Balena-Etcher dieses electron37 braucht (?), und deswegen lässt es sich nicht so einfach deinstallieren. Ich weiß leider keine Programm das so gut mit ISOs umgeht wie Balena-Etcher?
Denn das „hauseigene“ Programm zum erstellen von bootfähigen USB Sticks zickt rum.

Brauchste auch NICHT, hab’s selber alleine herausgefunden !

Hallo Turoy,

Ach Balena-Etcher, hätte ich mir denken sollen. Wie sagte doch ein User völlig zu recht:
„This has got to be the wildest AUR package drama I’ve ever come across“
„Das muss wohl das verrückteste AUR-Paket-Drama sein, das mir je untergekommen ist.“

Als Electron-freie Alternativen zu Balena-Etcher schlage ich diese hier vor (geordnet nach meinen Vorlieben - isoimagewriter deshalb an letzter Stelle, weil ich das als einziges nicht getest habe)
* Ventoy
* Impression
* gnome-disk-utility
* isoimagewriter
Aber da ich den Spruch mit dem Bauern und was er nicht kennt befürchte, noch andere Möglichkeiten zum Selbertesten:
Balena-Etcher und damit auch Electron erstmal vorläufig zu deinstallieren und anschliessend nach erfolgreichem Update neu einspielen.
Oder, jetzt werde ich ketzerisch und schreibe gegen meine Überzeugung an, Balena-Etcher gibt es auch als AppImage

Wie gesagt, meine erste Wahl ist Ventoy. Einfacher als damit bekommt man kaum bootfähige ISOs auf USB-Sticks.

viele Grüsse gosia

Also Ventoy nutze ich auch und ich denke viel einfacher geht es echt nicht mehr.

Was das Aur angeht ich glaube an deiner Stelle würde ich das aur abstellen im pamac und nur noch die Standart Paketquellen nutzen. Die Programme die da da aufgezählt hast sind ja Standart und keine Aur.

Für was brauchst du Aur ?

Man muss halt suchen wie die Programme heissen aber im Regelfall findest du als normal User der jetzt keine speziele Hardware hat doch alles in den Standartpaketquellen. Und aufwenide sachen machst du doch auhc nciht mit dem Pc also von daher kanst du dir das Aur doch sparen. Wenn du bei jedem Update jedesma Probleme hast mit dem Aur würde ich mir gedanken machen brauch ich das wirklich?

Grüsse Pepsi

Einfacher gehts wirklich nicht, aber ich hatte sehr oft Probleme das Ventoy nach einigen Starts nicht mehr funktionierte.
Manche berichten auch, das das Ergebnis nach einer Betriebssystem Installation vom Ventoy Stick fehlerhaft war. Kann ich nicht bestätigen, aber gut.

Ich nehme den USBImager, einfach und schnell, 0 Problemo.

OK,
dann versuche ich es mal mit Ventoy. Balena-Etcher habe ich deinstalliert, und electron37 ist automatisch mit verschwunden.
Ich kann mich daran erinnern, daß Balena-Etcher sich mal nicht installieren ließ, da hatte ich dann auch das App-Image davon verwendet. Leider stellte dieses App-Image nach irgend einem Update den Dienst ein.

Und AUR kann ich einfach so ausschalten? Wenn danach irgendwas nicht funktioniert, dann wieder einschalten ?

Und was ist überhaupt gtkhash ?

Update / Ergänzung : da nach dem entfernen von Balena-Etcher ja auch electron37 „verschwand“, lief das Update danach fehlerfrei durch !

Hallo Turoy,

gtkHash ist ein grafisches Werkzeug, um die Prüfsummen von Dateien anzuzeigen bzw. zu kontrollieren. Wenn Du eine ISO aus dem Netz lädtst, solltest Du ja kontrollieren, ob die Datei noch unbeschädigt bzw. Original ist. Das kannst Du mit gtkHash machen.
Aber mal ehrlich, deine Lieblingssuchmaschine hätte dir das auch verraten.

Oder noch naheliegender, ein
man gtkhash
verrät dir schon in der ersten Zeile mindestens das:
„gtkhash - A GTK+ utility for computing checksums and more“

viele Grüsse gosia

Danke @gosia , und ja, ich hätte auch selbst danach suchen können. Aber ich hatte ein wenig Angst daß es schon wieder eine „ewig dauernde“ Compilierung auslösen könnte, und hab daher hier gefragt.

Ja kannst du in Pamac deaktivieren.

Du bekommst halt dann keine Updates mehr im aur und wenn du Programme suchst werden halt keine vom aur angezeigt.

Ich weis ja nicht was du noch alles aus dem aur installiert hast. Jedenfalls bleiben die Programme die noch aus dem aur hast drinnen. Die werden halt von pamac dann ignoriert.

Du kannst ja über pamac ja alles anzeigen lassen was du aus dem aur installiert hast dann siehst ja ob du die überhaupt brauchst oder nicht.

Grüsse Pepsi

Hmh,
dabei ist genau „das“ ein Grund warum Manjaro mir besser gefällt als Ubuntu, nämlich daß auch selbst installierte Programme Updates erhalten, was bei Ubuntu nicht der Fall ist.

Wie kann ich im Pamac anzeigen lassen was von AUR installiert ist? Ich wollte das nämlich gerade herausfinden, aber ich habe wohl nicht das Richtige gefunden?

Starte pamac,dann oben auf die mitte installiert und links an der seite dann fremd.

Ich frag mich langsam wieso nutzt du pamac oder manjaro wenn du net ma die einfachsten dinge hinbekommst ? ich meine bei pamac musste nur lesen und dann drauf drücken is das so schwer ?..

In pamac kannste auch einstellen ob die aur Pakete updaten soll oder nicht. Aber das steht wie gesagt alles da drin und is eigenltich selbst erklärend. Und grad solche Programme wie pamac solte man schon Wissen und schauen was man damit einstellen kann. Ich habe das gefühl du installierst alle möglichen Programme und dann weiste garnet was das überhaupt kann…

Wenn ich Progrramme täglich nutze bzw Systemprogramme sollte man schon mal die Menus durchschauen was kann das alles, mann muss ja nix ändern aber es is gut zu Wissen was es kann…

Turoy bitte les dir mal eine Beschreibung durch was AUR und Standart Paketquellen sind…

Wenn du aur deaktivierst bekommen deine ganzen normalen Programme immernoch alle Updates. Du deaktivierst „NUR“ das aur „NICHT“ alles andere.

Ich weis net du nutzt Manjaro schon sehr lange, also so langsam solltest du schon mehr über das System Wissen was es macht und wie man es bedient…

Programme installieren Updates machen sind eigenltich dinge die man an den ersten Wochen am meisten braucht und lernen sollte…

Grüsse Pepsi

Hmh,

ich hab’s über „Einstellungen“ (die 3 Punkte) versucht, denn was da alles bei „fremd“ angezeigt wird, kann ich nicht glauben.
Nur mal ein paar Beispiele :
linux-firmware-meta, manjaro-documentation-en, manjaro-hotfixes

Selbst hinzugefügt hab ich z.B. :
makemkv und hardinfo-2

Keine Ahnung woher es kommt :
hexchat, gtkspell, botan2, ipw2100-fw (Intel Cnetrino ?), ipw220-fw (Intel pro wireless 2200BG), webinstaller url handler (install software from software.manjaro.org)

Naja ob du alles brauchst ka.

Bei mir is auch bisschen was drinnen. Es ist aber Überchaubar.

Ich habe bei mir aur deaktiviert im pamac hatte das auch nochnie an. Wenn ich was im aur installiere nutze ich helper wie paru oder trizen. Über pamac instaliere ich nur von den Standartpaketquellen.

Jedenfalls kannnt du ohne Probleme das aur ausstellen. Es ändert sich nix an den installierten Programme die wo halt schon drauf sind bleiben halt drauf. Es gibt halt keine Upadtes mehr für aur. Die anderen Programme laufen wie bisher da gibt es Updates. Es ist halt nur ein Vorschlag aur zu deaktivieren. Am Ende gehts ja nur dadrum das du nicht mehr in Versuchung kommst laufend zu aur Pakete zu installieren.Wie gesagt du kannst weitehrin aur nutzen musst halt über console dann halt installieren und einen aur helper benutzen.Aber das hat halt den Vorteil das wie gesagt in pamac halt nur noch Programme angzeigt werden die Manjaro untersützt. Und da sollte es keine solchen Updateprobleme geben. Ja klar passieren kann es immer aber weniger als wenn das aur mit drinnen hängt.

Es heisst ja auhc nciht ohne Grund das aur FRemdquellen sind und nicht von Manjaro oder Arch unterstützt werden. Jeder USer der Programme installiert aus dem aur ist dafür selbst verantowrtlich. Manjaro und Arch distansieren sich aus der Verantwortung und das nicht ohne Gund.

Klar kann aur helfen und vieles erleichtern. Aber man sollte nciht Blind jedes Programm aus dem aur draufmachen und am Ende sich sich wundern wenn das System irgewann nicht mehr will.

In erste Line sollte man Manajaro Programme verwenden oder halt dIe von Linux Arch. Und wenn man da nix findet sollte man evtl aur in betracht nehmen oder halt dann flatpak.

Es is halt schwer in Linux bestmmte Programme zu suchen weil man oft net weis wie die heissen oder nach was man suchen muss. Es ist halt kein Windows wo ales vorgekaut wird.

grüsse Pepsi

Ehrlich gesagt, wundere ich mich über die lange Diskussion hier um XSANE. Dieses beruht noch auf den alten GTK-2 Komponenten. Es wird wohl auch nicht so rasch aktualisiert / gepflegt. Jedenfalls wurden andere Bibliotheken für XSANE in dem großen Update aktualisiert und die passten dann nicht mehr mit veralteten Teilen von XSANE zusammen. Wegen dieses Konflikts, den Pamac und Pacman richtig erkannten, wurde die Installation verhindert.

Ich hatte selbst noch XSANE verwendet, aber gleichzeitig bereits Skanlite und ImageScan for Epson in Betrieb. Da war XSANE überflüssig und ich konnte es deinstallieren. Danach lief das große Update reibungslos durch.

Solche Bibliotheks-Konflikte sind nicht für Manjaro typisch sondern betreffen alle Linux-Systeme. Während man bei Linux aber gemeldet bekommt, wo es klemmt, erhält man bei Windows einen BlueScreen oder eine Meldung á la Fehler 0x2485639254936 aufgetreten… Und dann geht die Sucherei los!

Solche Konflikte lassen sich vermeiden, wenn man z.B. das gewünschte Programm als Flatpak installiert. Ärgerlich dabei ist aber, dass man im System für das Programm bereits vorhandene Bibliotheken komplett neu installiert, wodurch sich das Datenvolumen auf dem Datenträger aber auch das Volumen der Updates erheblich erhöht (bis zu 4-fach gegenüber einer normalen Programmversion habe ich schon beobachtet). Zudem läuft ein Flatpak Programm in einer Sandbox, abgekoppelt von anderen Programmen. Das bedeutet auch, dass alle für das Programm benötigten Bibliotheken auch dann neu geladen werden müssen, wenn sie bereits im System durch andere Programme geladen worden sind. – Ähnliches gilt auch für Programme als Image-Pack.

Ich muss da jetzt mal was zu dem Thema „Fremdpakete“ usw. sagen.

  1. Ja, es sind „Fremdpakete“, aber nicht in dem Sinne von PPAs wie bei Ubuntu. Man bekommt im AUR eigentlich nur eine Textdatei, das sogenannte PKGBUILD, und da stehen die Steuerungen drin was und wie und womit das Programm schlussendlich gebaut wird. Oder eben auch nur, von wo es runtergeladen wird, und ob z.B. die Programmverknüpfung erstellt wird, oder nicht.
    Also, man hat im Gegensatz zu PPAs immer noch die Kontrolle. Man muss es halt lesen wenn man sich unsicher ist. Wenn man es nicht versteht, kann man z.B. hier fragen, dafür gibt es das Forum.
    Es ist Arbeit, aber man behält die Kontrolle.
  2. Flatpaks, AppImages, und was es sonst noch alles gibt, ist ein zweischneidiges Schwert. Klar, es ist alles drin was das eigentliche Programm braucht damit es ohne Probleme funktioniert.
    Aber es gibt auch massive Nachteile:
    a. Wie @Clemens bereits sagte, jeder „Container“ bringt seinen Kram mit, und wenn 100 Programme Python 3 brauchen, ist es eben hundertmal auf der Platte.
    b. Viele Programme halten sich dann nicht an den Desktop Style, da die gar kein Zugriff darauf haben. Das heißt, es sieht nicht nativ aus.
    c. Es ist und bleibt eine Blackbox. Man kann es zwar entpacken, aber wer macht das schon? Man vertraut dem Entwickler/Hersteller/whatever. Problem ist, jeder Schadcode kann innerhalb von Sekunden ausbrechen und hat Systemrechte.
    d. Es wird jedesmal eine Sandbox gestartet, meistens auf Basis von Chromium, was einfach nur jedesmal hunderte MB lädt. Man kann es auch starten mit --no-sandbox, nur mal so als Hinweis.

Man muss halt wissen was einem wichtiger ist. Bei AUR Paketen hat man die Kontrolle, wenn man sich jedesmal die Arbeit macht und das PKGBUILD liest. Bei Flatpak, AppImage hat man halt komfort.

@Daemon, danke für deine Zusammenfassung

Ich bevorzuge grundsätzlich die offiziellen Manjaro-Repositories. Das AUR nutze ich derzeit nur für zwei Pakete, da es dafür momentan keine Alternative gibt.

Flatpak bevorzuge ich gegenüber dem AUR und nutze es, wenn die gewünschte Software in den offiziellen Manjaro-Repositories nicht verfügbar ist. Die Anwendungen installiere ich über Flathub mit dem Parameter --user und somit ohne sudo. die Installation erfolgt dadurch nur für meinen Benutzer und die Flatpak-Anwendung läuft nicht mit Root-Rechten.

Ist das korrekt, oder übersehe ich etwas?

Hmm … Ich habe das flatpak Paket installiert und wenn ich im Terminal damit was installieren/deinstallieren/updaten will, brauche ich kein sudo, den Parameter --user nutze ich also nicht. Ohne was gemacht zu haben, das war von Haus aus so …

War das überhaupt die Frage ?!