Manjaro übergriffig?

Kurze Anmerkung: Ich hatte vor dem heutigen Update Kernel 6.19 am laufen und 6.18 als Backup im Hintergrund.

Nun wurde mir bei zwei Systemen gleichermaßen Kernel 7.0 untergeschoben.

Es hätte ja auch sein können, daß ich wohlweislich einen Bogen um 7.0 mache ( obschon das nicht so war ). Auf jeden Fall empfinde ich dieses Vorgehen, zumindest diese Tendenz als Übergriffig, da es meine freie Wahl ignoriert.

Bin ich eine Mimose, oder geht es anderen auch so?

Grüße an die Nachtschwärmer

Es könnte zwei Gründe geben, warum der neue Kernel bei dir installiert wurde.

Der Erste kann sein, dass du ein Meta-Paket installiert hast, welches immer den neuesten Kernel installiert.

Der Zweite könnte sein, dass die letzte Sicherheitslücke, welche im Kernel 7.0 geschlossen wurde, damit behoben werden soll.

Beim PC von meinem Vater habe ich heute auf Testing umgestellt und da wurde ihm auch der Kernel 7.0 automatisch installiert. Der Kernel 6.19 auch automatisch deinstalliert.

Wir haben auch immer den letzten LTS-Kernel und den neuesten installiert.

Moin

Ich vermute was anderes. Der 6.19 ist EOL Somit installiert Manjaro den nächsten höheren Kernel. Beim 6.18 brauchst du dir keine Sorgen machen der ist LTS und wird noch sehr lange untersützt.

Verstehe nicht was daran übergriffig sein soll.

Das ist das ganz normale vorgehen bei einem Update.

Bei „unstable“ ist der 6.19 Kernel schon länger raus,

dort gibt es schon den 7.1 Kernel (experimentell)

Bei mir wurde noch nie ein Kernel automatisch gelöscht oder installiert. Das musste ich immer selbst machen.

Egal, ob der EOL war oder nicht. Wenn er EOL war, kam nur eine Meldung beim Update

dass er EOL ist und man ihn löschen oder einen anderen Kernel installieren soll. :wink:

Stimmt, der neue Kernel wird zwar installiert, aber nie automatisch aktiviert. Jedenfalls ist das bei Manjaro so.
Bei EndeavourOS z.B. ist das so wie es der TE beschreibt…

Leuz, danke für die Anteilnahme.

Ich erinnere mich tatsächlich, daß es früher Konstellationen gab, bei der das Update stur mit EOL Kernel ins Nirvana lief und eine Neuinstallation angesagt war. Insofern ist ein Update incl. passendem Kernel ein Fortschritt - das ist keine Frage auf jeden Fall besser so. Mich wurmte lediglich dieser Microsoft-Automatismus. Auch klar, so ein basiswissender Noop braucht nicht unnögige Rückfragen beim Update, 98% werden das sowieso nicht merken. Aber Kernel 6.19 stand meines Wissens bis zum Update ganz normal auf der Speisekarte.