Betreffend Ventoy habe ich Bedenken, weil jedes Mal, wenn ich darüber ein Manjaro neu installiert hatte, nach Start des neuen Systems das Passwort des Users fehlte / nicht akzeptiert wurde. Also ist es für mich in diesem Punkt unzuverlässig und bei elementar wichtigen Dingen wie Backups wäre ich daher vorsichtig, es zu benutzen.
Nach manchen Experimenten hier empfehle ich für das System-Backup RescueZilla. Es kann nicht nur eine Hardcopy des Systemlaufwerks - Sektor für Sektor - erstellen, sondern auch einzelne Partitionen sichern.
EDIT: Ferner kann es mit verschiedenen Kompressionsverfahren packen. Will man in ein kleineres Laufwerk wiederherstellen, muss das Backup erst nach einer Verkleinerung der Systemdisk mittels GParted erstellt werden, da RescueZilla keine Shrinking-Funktion beinhaltet.
RescueZilla kann aber keine einzelnen Volumes aus einer BTRFS-Installation sichern. Wer also /home nicht im Backup haben will, muss es auf eine separate Partition legen. Meine Idee: ein kleines Systemlaufwerk von z.B. 250 GB oder 500 GB reicht dicke auch für die fetteste Manjaro-Installation plus mehrere VMs. Darauf auch /home als BTRFS Volume. Aber alle Userdaten dann auf einem separaten Laufwerk, das dann auch mit dazu besser geeigneten Programmen gesichert werden kann. Hierzu habe ich mir Restic (extra) ausgesucht. Es nicht für die Sicherung des Systems gedacht. Es sichert Daten inkrementell und zugleich deduplizierend und kann automatisch in Zeitabständen ein Voll-Backup erstellen. Restic läuft als CLI-Programm, aber es gibt GUIs dazu wie z.B. Restic-Browser (AUR) und Backrest (AUR).
Timeshift würde ich, wegen der eingangs angesprochenen Hakeleien nur dann nutzen, wenn das System noch starten kann.
Das Ganze ist natürlich nur meine Ansicht und es gibt zahlreiche andere Meinungen, z.B. Snapshots mit Snapper zu erstellen oder statt Restic lieber Dedup usw. zu verwenden, nur um noch zwei Kandidaten zu nennen.