Zuerst, ich bin kein Linux - Crack. Ich habe eine externe HD, die ich für Backups brauche. Bisher habe ich das immer geschafft. Allerdings möchte nun mein Dateimanager Thunar die HD nicht mehr einhängen mit folgender Fehlermeldung:
wrong fs type, bad option, bad superblock (…) or other error
Thunar (oder Linux) scheint selber nicht zu wissen, was das Problem ist.
Ich versuchte die HD im Terminal udisksctl mount -b /dev/sdb1 einzuhängen mit mit der Fehlermeldung
Ist die HD mit NTFS formatiert?
Falls „Nein“, dann bin ich raus…
Falls „ja“, dann mal an einen Windows-Rechner hängen und dann die Platte von dem checken&reparieren lassen. Windows kennt sich mit ‚seinen‘ Filesystemen einfach am besten aus.
mit dem Programm gparted zb. damit siehst du alle Partitionen und alle Dateisysteme. Du kannst auch Dateisysteme konventieren oder alle Partionen löschen und neu machen. Das ist ein sehr mächtiges Programm also bitte mit Vorsicht benutzen und immer alle Meldungen lesen und vorallem auch ob das Laufwerk richtig ausgewählt ist. Das Laufwerk kannst du oben rechts auswählen da werden alle Laufwerke angezeigt die angeschlossen sind egal ob USB oder HDD.
Danke für die Antwort. Also: es ist tatsächlich ntfs. Ich habe dann mal versucht mit gParted die HD zu über prüfen was mir einen Fehler ausgegeben hat:
ntfsresize v2022.10.3 (libntfs-3g)
$MFTMirr does not match $MFT (record 3).
ERROR(5): Opening ‚/dev/sda1‘ as NTFS failed: Eingabe-/Ausgabefehler
NTFS is inconsistent. Run chkdsk /f on Windows then reboot it TWICE!
The usage of the /f parameter is very IMPORTANT! No modification was
and will be made to NTFS by this software until it gets repaired.
Linux empfiehlt mir, Windows zu nutzen. hihi
Ich fand im Internet die Empfehlung, unter Linux ntfsfix zu nutzen. Ich habe es versucht, schien eigentlich korrekt abgelaufen zu sein, kann aber die HD immer noch nicht einhängen mit derselben Fehlermeldung.
Brauchst du die Daten noch auf der Festplatte? benutzt du überhaupt Windows noch?
Wenn die Daten egal sind würd ich Vorschlagen mit Gparted alles platt zu machen. Das heisst Partitionen alles löschen (Daten sind dann alle weg). Und wenn du kein Windows verwendest bzw nur Linux würde ich dir Ext4 als Dateisystem empfehlen. Wenn du die Festplatte für Linux und Windows verwenden willst wüde ich dir exFat empfehlen das sollte für beide gehen. NTFS is halt ein reines Windows system man kann zwar mit Linux zugreifen aber wenn es Probleme gibt wie bei dir da hilft nur Windows.
naja, wenn Du mit Linux ein proprietäres Dateisystem von Windows benutzt ist das nicht verwunderlich.
Wenn tatsächlich weit und breit kein Windows greifbar ist (was der beste Weg wäre) hängt es von deinem Backup auf der externen Festplatte ab. Da Du sie nur für Backups von deinen Daten benutzt ist die Chance gross, dass alles was auf der externen FP ist, sich auch noch auf deiner internen FP befindet. Das kannst aber nur Du wissen.
Deshalb schlage ich vor, mach die externe platt, formatiere sie mit einem Linux-Dateisystem neu und mache gleich anschliessend ein neues Backup. Damit wärst Du NTFS los, was ohnehin die denkbar schlechteste Wahl für ein Linux-Backup ist.
Wenn sich auf der externen noch ältere Backup-Versionen befinden ist es natürlich deine Entscheidung.
Je nach Wichtigkeit der Daten kannst Du dir auch kurz in einer virtuelle Maschine eine ältere Windows-Version (Windows 7 würde reichen, gibt es im Internet) und damit die externe FP reparieren. Ob sich dieser Riesenaufwand lohnt hängt von der Wichtigkeit deiner Daten ab.
Wie auch immer, zum Schluss solltest Du dich von NTFS trennen.
Ja, hatte ich auch schon mal. Im PC funktionierte die HDD dann wieder.
Hatte aber auch schon Externe Platten geöffnet wo das nicht mehr möglich war. Die waren fest verlötet, mit was auch immer.
Jedenfalls hatten die keinen normalen Sata/Power Anschluss mehr.
Ich habe damals die bereits formatierte HD gekauft, kurz im Internet geschaut: „Jawohl, Linux kann das.“ und mich dann weiter nicht mehr darum gesorgt. Ich bin halt einfacher Anwender, wenn möglich einstecken und nutzen, wieso mehr Arbeit machen wenn es geht.
Ja, dann werde ich wohl die HD neu formatieren. Dumm gelaufen.
Und irgendwie Windows in einem Container … und so. Ich würde das vermutlich mit viel Lesen im Internet hinkriegen. Da ich aber sonst nie Container nutze, würde ich das alles wieder vergessen und falls mir in einem Jahr aus irgend einem Grund das wieder hilfreich wäre, musste ich wieder von Vorne beginnen mit einlesen. Das ist mein Problem mit Linux: man kann sehr viel damit machen, muss aber viel Zeit investieren um es zu lernen. Aber eben, wenn ich als einfacher Anwender das dann nicht dauernd nutze, ist es nach einer Weile wieder vergessen.
„Virtuelle Maschine“, kein Container… wenn das Programm „Boxen“ zur Verfügung steht, dann ist damit so eine virtuelle Maschine relativ simpel einzurichten. Weil die virtuellen Maschinen von Boxen im Home-Verzeichnis abgelegt werden, sollten dort einige Gigabyte freier Platz zur Verfügung stehen, andernfalls wird’s eng.
Dann noch 'ne ISO-Datei mit Windows und kurze Zeit später hat man dann seinen virtuellen Windows-Rechner.
Wie ich und Gosia schon zuvor sagten macht die Festplatte platt mit Gparted. Lösche komplet alle Partitionen und erstelle eine neue Partition mit EXT4 dann solltest du in Zukunft auch keine Probleme mehr haben die einzuhängen. Wie gesagt bei only Linux beste ist EXT4 . Bei Windows only ist halt NTFS das beste.Linux kann zwar alle Dateisysteme lesen aber wenn du irgend einen Fehler drauf hast da hilft dir dann nur Windows und kein Linux leider