Ärger bei Manjaro

Es brodelt bei Manjaro. Wegen ungelösten Problemen wie z.B. der Fokusierung auf Business statt auf das Projekt, undurchsichtige Entscheidungsstruktur und Verwendung der finanziellen Mittel fordern einige Mitglieder des Manjaro Teams eine grundlegende Änderung, die z.B. in der Loslösung von der Manjaro GmbH & Co. KG besteht. Statt dessen soll ein gemeinnütziger eingetragener Verein gegründet werden, der sich um die Entwicklung von Manjaro kümmert und damit Manjaro wieder in die Nähe der „Free and Open-Source Software (FOSS) Idee“ bringt. Sollte es zu keiner Einigung mit der Manjaro GmbH kommen wird über Beendigung der Entwicklung und Start eines Manjaro-Forks nachgedacht.
Näheres dazu kann man in dem im Manjaro-Forum veröffentlichten Manifestes Manjaro 2.0 Manifesto - Announcements - Manjaro Linux Forum nachlesen.
Wer wie ich Probleme mit englisch hat, kann auch die Zusammenfassung in den LinuxNews Manjaro will sich neu erfinden - LinuxNews.de lesen.

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Ich frage mich, wie und ob es möglich wäre, wenn Roland und ich uns Manjaro wieder zurückholen?

Ich glaube ich muss mit ihm mal wieder in Kontakt treten.

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Nun, erklärt das vielleicht auch, warum sich bei Manjaro ARM für den Raspberry Pi kaum noch etwas tut?

Ich bin deshalb auf EOS ARM umgestiegen. Das läuft bei mir seit über einem Jahr stabil und mit aktueller Software.

Eigentlich habe ich nicht vor, meinen PC ebenfalls auf EOS umzustellen. Ich hoffe, dass sie die Probleme bei Manjaro wieder in den Griff bekommen.

Bei mir auch bei nicht ARM. Will aber auch noch CachyOS testen, wenn der PC neu eingerichtet wird.

CachyOS ist noch ziemlich neu, deswegen nutze ich es aktuell nicht auf produktiven PCs. Ich bleibe lieber bei Mint (super stabil, aber kein RR) oder Manjaro. Sollte Manjaro mal wegfallen, was echt schade wäre, würde ich wahrscheinlich auf EOS wechseln. CachyOS hatte ich mal in einer VM zum Testen, behalte es auf jeden Fall im :eye:

Ich hatte CachyOS auch mal kurz in VirtualBox am Laufen. Aber nach dem ersten Update ließ es sich nicht mehr starten. Da habe ich dann mal aufgegeben. Bin gespannt wie es mit Manjaro weiter geht. Wenn nicht, muss ich mich dann auch mal umsehen was infrage kommt. Aber bis dahin kann sich noch so viel ändern.

Ich sehe das als Schlammschlacht beider Pole. Beide Seiten stellen erst einmal ihre Maximalforderungen.

Philip Müller hat seine Firma gegründet, haftet dafür, trägt Risiken und entscheidet.

Natürlich wünscht sich jeder Chef kostenlose, innovative Mitarbeiter. Der altruistische Ansatz eines Vereins trägt das demokratische kommunistische Mäntelchen, in der Praxis ist dieser Kommunismus stets gescheitert und lief nur so lange wie frisches Blut von einer Idee zu begeistern war. Es endet immer, wenn Leistungsträger nicht am gefühlten Erfolg beteiligt werden. Ihr seht, ich halte wenig von Vereinen, sofort finden sich darin welche, die immer etwas gleicher sind und die kurzen Dienstwege kennen.

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Apropos Firma … Mit was verdienen die denn Ihr Geld? An Privatpersonen wie mir & dir doch nicht?
Oder verkaufen die meine Daten?

Nein, Manjaro verkauft keine Nutzerdaten. Das größere Risiko für deine Privatsphäre geht eher von installierter Software aus, z.B. Google Chrome oder auch MS Teams unter Linux (wer macht sowas?).

Philip verdient sein Geld vermutlich über Support sowie Hardware-Partnerschaften und ähnliche Geschäftsmodelle.

Das Manjaro-Team betont außerdem, dass das Projekt weiterhin durch Spender und Sponsoren finanziert wird. Diese Gelder werden nicht von der Firma verwendet.

Quelle: pro-linux.de

Sorry, das war Müll :confused:

Hallo jolic,

hast du mal auf das Datum der Meldung gesehen → 9. September 2019, 08:11 :smiley: Aber wer weiss, manchmal wiederholt sich ja die Vergangenheit…

viele Grüsse gosia

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Ja, grade nachgeschaut, pro-linux.de hat seine Pforten 2020 geschlossen.

Oops :confused:

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Ich bedauere den Ärger bei Manjaro sehr!

Ich bin nur normaler User und Manjaro war das erste RR-Linux das ich ausprobiert habe. Es hat mir gut gefallen, aber am Besten fand ich persönlich das Forum und die Unterstützung die ich dort bekommen habe und der Umgangston auch bei vielleicht wirklich dummen Fragen.

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Da man in dem Artikel keine Anker gesetzt hat, scrollt runter bis zu " Neuigkeiten bei Manjaro". Das vorher braucht man nicht zu lesen und hat auch mit der Überschrift nichts zu tun.

Situation bei Manjaro

Mit Bedauern sehe ich die Situation bei Manjaro. Ich benutze das System schon etliche Jahre und finde es großartig was Philip aufgebaut hat.

Ein Verein sehe ich kritisch. Für mich stellt sich die Frage was ein Verein besser machen will. Bin selbst Vorstand eines Vereins und weiß, dass es immer welche gibt, die alles besser machen wollen. Ob es für das Produkt Vorteile hat möchte ich in Frage stellen.

Es sollte doch möglich sein, dass man für die Probleme in gemeinsamen Gesprächen eine Lösung findet. Ein Verein löst meines Erachten die Probleme nicht.

Aber ein Diktator auch nicht. :wink: