Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

Hilfe bei der Installation von Manjaro Linux!
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Holger63
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Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#1

Beitrag von Holger63 »

Hi,

gibt es für Manjaro eine Alternative zu

https://wiki.ubuntuusers.de/Remastersys/

?

Ich möchte ein fertig eingerichtetes Manjaro als .iso haben um es
bei Bedarf entweder als Livesystem oder zum neu installieren nutzen zu können.
Viele Grüße
Holger
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LaGGGer
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Re: Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#2

Beitrag von LaGGGer »

Es gibt Timeshift, ein Backup tool, aber ich glaube nicht das du das suchst.

Dann gibt es noch im AUR ein Paket, archiso-git. Keine Ahnung ob das unter Manjaro fehlerfrei funktioniert.

Hier ein Artikel dazu: ISO-Bäckerei

Aber ehrlich gesagt, eine Neuinstallation von Manjaro ist in 10 Minuten erledigt, die komplette Einrichtung dauert bei mir etwa eine halbe Stunde, sagen wir mal bis alles erledigt ist, inklusive Installation eine gute Stunde.
Das wars dann aber auch.

EDIT
Noch was gefunden, eggs, auch aus dem AUR.
°°
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Re: Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#3

Beitrag von Manfrago »

Statt archiso-git wäre eventuell für Manjaro 'manjaro-tools-iso-git' vorzuziehen.
Darin ist auch das Programm buildiso enthalten.
Damit ist es aber scheinbar nicht möglich, eine ISO Kopie aus einem laufenden System heraus zu erstellen.
https://wiki.manjaro.org/index.php/Buil ... h_buildiso
Was man damit machen kann ist, sich eine ISO zu bauen, die exakt den eigenen Vorgaben entspricht. Meines Erachtens lohnt sich aber dieser Aufwand nicht bei einem System, das monatlich durch große Updates gepflegt wird und somit bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aktuell ist.
Die Idee von @Laggger, das zwar nicht als ISO - aber mit Timeshift zu verwirklichen - ist keine schlechte Idee. Wenn unter Timeshift für diesen Anwendungs-Fall /root und /user mitgesichert werden, ist das System mittels Live-Medium und identischem Setup innerhalb von 25 Minuten als 1 zu 1 Kopie auf einem anderen Rechner/Festplatte drauf. Das habe ich hier schon mehrfach durchgezogen.
Noch etwas zu Eggs: Damit wäre ich vorsichtig. Basis ist scheinbar das Ding hier https://sourceforge.net/projects/penguins-eggs/ und da steht nichts von getesteter Arch-Unterstützung. Auch im AUR sind keinerlei Kommentare vorhanden. Das ist eigentlich immer ein schlechtes Omen.
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Re: Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#4

Beitrag von Holger63 »

Habt vielen Dank, Timeshift nutze ich für meinen Laptop, jetzt soll
auch der PC gesichert werden.

Mein Problem bei Timeshift ist nur dass das nicht auf einem NAS
sichern kann und mir die externen Festplatten ausgehen ;)
Mit LuckyBackup kann man mE kein ganzes System sichern, Rescuezilla
wäre evtl. auch gut, das soll auch auf einem NAS sichern, hab ich
noch nicht ausprobiert... aber ob ich mir das lange antue alle 4-6 Wochen
den Rechner mit Rescuezilla hochfahren? Ich denke mal drüber nach,
favorisiere unter den gegebenen Umständen aber entweder eine weitere
Externe HDD oder ich werf von einer der drei internen ein System
runter und nutze die als Backupplatte
Viele Grüße
Holger
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LaGGGer
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Re: Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#5

Beitrag von LaGGGer »

Holger63 hat geschrieben: Sonntag 15. August 2021, 20:30 Mein Problem bei Timeshift ist nur dass das nicht auf einem NAS sichern kann....
Ja, tatsächlich.. ich wollte das auch nicht glauben, aber es geht tatsächlich nicht. Man kann keine andere Partition/Freigabe im Setup von Timeshift auswählen. Das soll einer verstehen.

Ich habe noch ein wenig geforscht, bei reddit einen Tip für Backups gefunden, das Proggramm borg

Leider nur fürs Terminal, aber es gibt eine gute Anleitung bei Youtube: Backups unter Linux » Borg Backup

Das funktioniert über ssh, man kann das Backup zu einem Server/Nas verlinken. Schau dir das Video an, die Bedienung ist nicht schwer.
°°
MfG LaGGGer

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Re: Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#6

Beitrag von Holger63 »

Vielen Dank, Borg hatte ich noch nicht
auf dem Zettel, guck ich mir an.

Ich hab aktuell 3 Festplatten im alten Medion-PC + einen
Datenhafen am eingebauten USB-B Anschluss. Den Datenhafen,
1 TB (2 Partitionen), nutze ich aktuell am USB Anschluss meines Laptops um
dort per Timeshift (Partition 1 ) drauf zu sichern. Auf Partition 2
hab ich Sicherungen von Fotos usw.
Die Fotos im Original hab ich auf Laptop und PC, die Sicherungen wandern
jetzt auf das NAS, damit hätte ich die 2. Partition auch für Backups eines Systems frei.
Auf meinem Laptop läuft noch Debian Stretch und auf dem meiner Frau Buster.
Stretch muss bald entweder upgegradet oder ersetzt werden.

Aaaaber, wie gesagt sind 3 Festplatten im PC, auf 1 (3,5" HDD 1,5TB) befindet sich
Debian Buster und das aktuelle Mint, beide voll eingerichtet. Auf 2 (2,5" HDD 500GB)
ist Debian Bullseye, das ist jetzt am WE stable geworden, muss ich noch
upgraden.
Auf 3 (SSD 240GB) ist Manjaro XFCE auch fast fertig voll eingerichtet. Starte ich den Rechner
neu wird per Festplattenumschalter die Platte mit dem gewünschten
System hochgefahren. Die anderen bekommen einfach keinen Strom, feine Sache.

So viele Distros braucht keiner. Ich bin seit 2013 und Wheezy bei Debian nachdem
ich 2012 mit Ubuntu Windows "von der Platte geputzt" habe. Daher will ich noch(?) nicht
auf Debian verzichten, mir ist es bisher noch nicht gelungen da ein System zu zerschiessen.
Mint hab ich mal raufgespielt da es einfach ist und das ein oder andere nette Gimmick
mit an Bord hat.

Ich überlege also zwischendurch welche Distro ich behalte. Manjaro bleibt auf jeden
Fall auf Platte 3, auch wenn es einige Unterschiede zu gewohnten Debianbasierten Systemen gibt,
aber allein das Manjaro ein Rolling Release ist macht es interessant!
Bullseye sieht auf den ersten Blick wie gewohnt interessant und gut aus. Ich präferiere
aktuell Bullsesye und Manjaro. Damit hätte ich Platte 1 frei, immerhin 1,5 TB groß und damit
Platz satt um für Manjaro und Debian dort auf 2 Partitionen Timeshift Backups zu sichern.
der Datenhafen würde für den Laptop bleiben, meine Frau hat eine eigene ext, Festplatte
zum sichern (auch Timeshift).
Will ich ein Backup machen würde einfach die HDD am Umschalter im laufenden System
dazugeschaltet u. eingehängt und nach dem Backup wieder aushängt und abgeschaltet,
warum sollte die dauernd mitlaufen.

Ich will eigentlich Debian nur als Backup laufen haben und Manjaro als Arbeitssystem,
so ist zumindest der Plan...

Gibt der PC mal auf, ist auch schon irgendwas um 10 Jahre alt, wandern Umschalter und zumindest
die Backup Platte in einen neuen.

Das ganze geblubber sollte nur die Rahmenbedingen etwas erläutern ;)
Viele Grüße
Holger
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Re: Alternative zu Remastersys für Arch/Manjaro gesucht

#7

Beitrag von Manfrago »

LaGGGer hat geschrieben: Montag 16. August 2021, 14:20 [Borg] ...Leider nur fürs Terminal...
Da lohnt sich eventuell mal ein Blick auf die GUI ’vorta’ aus dem AUR :)
Die Beschreibung könnte dazu verleiten, Borg-Backup aus dem AUR zu installieren. Nein, ist tatsächlich für Borg aus dem Repo gedacht.
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